Die Berliner Linksfraktion hat auf ihrer Klausurtagung ein 21- Punkte Programm beschlossen, mit dessen Hilfe Kindern aus armen Familien geholfen werden soll. Mit diesem Programm werden zum Teil Absprachen umgesetzt, die man innerhalb der rot- roten Landesregierung in Berlin getroffen hat, jedoch wird in manchen Punkten auch deutlich weiter gegangen.
Einer der wichtigsten Punkte befasst sich mit einer Bundesratinitiative, die zusammen mit Bremen angeschoben werden soll. Demnach sollen Kinder aus Hatz IV- Familien zukünftig wesentlich mehr Geld monatlich bekommen als die 208 Euro, die momentan dafür vorgesehen sind. Darüber hinaus soll nach dem Willen der Linkspartei auch das Kindergeld nicht mehr auf die Leistungen nach Hartz IV angerechnet werden.
Eine weitere Forderung der Linkspartei ist ein umfassenden und komplettes Angebot an Kita- und Hortplätzen und zwar unabhängig davon, ob die Eltern arbeiten oder nicht. Gerade für Kinder mit sprachlichen Problemen soll zudem die Möglichkeit geschaffen werden, die Kita im letzten Jahr ganztags zu besuchen, um diese Probleme in den Griff zu kriegen. Des weiteren hat die Linksfraktion das sogenannte Starterpaket mit großer Mehrheit angenommen, nach dem die Schulen bei der Einschulung neuer Kinder einen bestimmten Geldsatz für Arbeitsmateriealien behalten sollen.
Einige der Punkte aus dem Programm werden schwieriger umzusetzen sein als andere, jedoch wird es spannend sein, zu sehen, was unter dem Strich davon wirklich Realität wird.
