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Es werden erste konkrete Festlegungen bezüglich der Wohngelderhöhung bekannt

Dass Teile der großen Koalition in Berlin das Wohngeld erhöhen wollen, ist bereits seit längerem bekannt. Die Frage war bis jetzt jedoch immer, wie die Erhöhung konkret ausfallen soll. Nun wurden erste Pläne von Bundesverkehrsminister Tiefensee (SPD) bekannt, nach denen das Wohngeld von durchschnittlich 90 auf ungefähr 150 Euro erhöht werden soll.

Nach Aussage von Tiefensee würde das den steigenden Miet- und Nebenkosten gerecht, die in den letzten Jahren auf die Mieter zugekommen sind. Immerhin sei in den letzten Jahren die Kaltmiete um 8 Prozent und die Nebenkosten gar um 50 Prozent gestiegen, heißt es weiter. Durch eine Erhöhung des Wohngeldes in der geplanten Größenordnung können man eine wirklich spürbare Entlastung der Haushalte erreichen. Nach Berechnungen des Bundesverkehrsministeriums könnte die geplante Wohngelderhöhung dazu führen, dass der Zuschuss für eine Familie mit zwei Kindern um bis zu 74% steigt.

Auch Rentner sollen entlastet werden, auch wenn bei Alleinstehenden die Erhöhung um knapp 50% etwas magerer ausfällt als bei den Familien. Momentan muss man abwarten, was die Koalition für genaue Beschlüsse fasst. Die geplante Erhöhung in ihrer jetzigen Form wäre jedenfalls eine deutliche Entlastung für einkommensschwache Personen in Deutschland.

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