Mit dem Gesetz zum Elterngeld sollten gleich mehrere Probleme gleichzeitig angegangen werden. Hauptsächlich ging es natürlich um die bessere Förderung von Familien, da das Elterngeld abhängig vom letzten Einkommen ausgezahlt wird und damit auch eine Weiterführung des vorherigen Lebensstandards möglich macht. Die volle Förderungszeit können die Elternpaare jedoch nur ausnutzen, wenn auch die Väter mindestens 2 Monate zu Hause bleiben und damit beide Partner zusammen die Kinderbetreuung übernehmen.
Genau dies ist nämlich der zweite Punkt, der mit diesem Gesetz bezweckt wurde. Es geht darum, die Erziehung der Kinder ein bisschen gleichberechtigter zu verteilen. In der Region Ostwestfalen wurde jetzt über die Städte Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter eine Statistik offengelegt, nach der so gut wie jeder zehnte Mann die Elternzeit in Anspruch nimmt und damit mindestens 2 Monate aufs arbeiten verzichtet. Das Gesetz zeigt also erste richtige Wirkungstendenzen an und beginnt, eine Veränderung in der Kindererziehung herbeizuführen.
Zwar ist laut Experten wohl noch lange kein wirklicher Durchbruch zu erwarten, aber es gibt erste erfreuliche Resultate, die Mut machen für die Zukunft. Es bleit also abzuwarten, ob sich dieser Trend aus Ostwestfalen fortsetzt und die Politik der Bundesregierung in diesem Fall auch dauerhaft greifen und durch das Elterngeld Veränderungen herbeiführen kann.

Seit wann gehören Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter zu Ostwestfalen???