Kinderzuschläge werden auch 2008 ausgezahlt
Zurzeit gibt es mehr als 120.000 Kinder, dessen Eltern zwar Arbeit haben, die allerdings wiederum mit ihrem Lohn oder Gehalt nur sich selbst, nicht aber ihre Kinder versorgen können. Hier hilft der Staat mit Kinderzuschlägen.
Dieser Kinderzuschlag für Geringverdiener wird auch 2008 für die 40.000 Kinder weiter ausgezahlt werden, für welche die Frist des Zahlungsanspruchs nun ablief, und zwar ohne weitere Befristung. Das sagte der Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Mittwoch in Berlin.
Der Beschluss dient vor allem der Zeitgewinnung für die geplanten neuen Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut und hier insbesondere der Kinderarmut.
Der zurzeit gültige Kinderzuschlag dient dazu, dass Geringverdiener die Versorgung ihrer Kinder gewährleisten können, ohne dabei auf Hartz-IV angewiesen zu sein. Aktuell erfolgt die Zahlung an mehr als 120.000 Kinder. Diese Zahl der Berechtigten soll nach Plänen der Regierung aber erhöht werden. Die Planungen sehen mindestens eine Verdreifachung vor.
Da die Zahlungen des 2005 eingeführten Kinderzuschlags lediglich auf 36 Monate befristet waren, drohten nun die ersten Fristabläufe. Ohne eine Aufhebung der Frist hätten die Betroffenen die ersten Anträge schon Anfang 2008 neu stellen müssen.
Der aktuell gültige Zuschlag liegt pro Kinder pro Monat bei 140 Euro. Der Kinderzuschlag wird dabei zusammen mit dem Kindergeld geleistet. Menschen, die schon auf Hartz-IV angewiesen sind, erhalten diesen Kinderzuschlag dagegen nicht, da die Kinder von Hartz-IV-Beziehern bei Hartz-IV schon berücksichtigt sind. Die Kinder erhalten 60 bis 80 Prozent der Erwachsenen-Regelsätze als Unterstützung.
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