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Kostenloses Studium ab einem IQ von 130

Die Universität Freiburg hat einen eigenwilligen Plan, um die klügsten Kopfe für sich gewinnen zu können.

So erlässt die Universität Bewerbern, die einen IQ von mehr als 130 vorweisen können, die Studiengebühren. Dieser Vorstoß ruft aber natürlich gleich die Kritiker auf den Plan, denn ihrer Meinung nach sollten die Gebühren nicht aufgrund eines hohen IQs sondern eher aus sozialen Gründen erlassen werden.

Die Sprecherin der Uni Freiburg, Eva Opitz, begründete die Maßnahme, den besonders Schlauen die Gebühren zu erlassen damit, dass sie mit dieser die Hochbegabten auf die Universität aufmerksam machen und für sich gewinnen möchten.

Dabei gibt es allerdings klare Richtlinien. So darf ein IQ-Test, der die Hochbegabung nachweisen soll, nicht länger als drei Monate zurückliegen. Des Weiteren sind auch die Testarten und die Themen vorgeschrieben, welche in dem Test abgefragt werden. Für die, die sich als Mitglied des Vereins für Hochbegabte “Mensa“ ausweisen können, wird die Sache allerdings etwas einfacher gestaltet, denn diese sollen gleich akzeptiert werden.

Wie die Universität zudem schon bekannt gab, durften sich schon insgesamt 21 Studenten über ein gebührenfreies Semester freuen. Diese konnten nämlich alle Kriterien erfüllen.

Gleiche Pläne verfolgt man auch an der Uni Konstanz. Hier erhalten Hochbegabte zumindest einen Gebühren-Rabatt. Zwar gäbe es keine genauen Vorgaben bzgl. der IG-Grenze, dafür müssen die Studenten allerdings ihr Abitur an einer Schule für Hochbegabte abgeschlossen haben.

Daneben gebe es, neben der Hochbegabung, aber auch eine ganze Reihe anderer Gründe, die für eine Befreiung von den Studiengebühren gelten können. Wie die Prorektorin der Uni, Prof. Brigitte Rockstroh sagte, würde die Befreiung insbesondere dahin zielen, soziale Ungerechtigkeiten auszugleichen. So gelte die Befreiung zum Beispiel für Studenten, die für die Erziehung kleiner Kinder verantwortlich sind. Dies wird übrigens an der Uni Freiburg ebenfalls so gehandhabt.

Zudem mahnte Rockstroh noch vor dem Umgang mit so genannten IQ-Tests. Denn bei diesen Tests könne es zu gravierenden Schwankungen kommen. Es müsse jeder die maximale Motivation haben und zudem dürfe der zu Prüfende weder müde noch lustlos sein. Andernfalls messe man lediglich die Tagesform und nicht den IQ, so Rockstroh.

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