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Nur wenige Väter beantragen Elterngeld

Im ersten Quartal 2007 lag der Anteil der Väter, die Elterngeld beantragten, bei nur sieben Prozent. Folglich beantragten lediglich 4000 Männer Elterngeld. Im Schnitt erhielt jeder Dritte mehr als 1000 Euro pro Monat. In den ersten drei Monaten 2007 wurden insgesamt etwa 58.400 Anträge bewilligt.

33 Prozent von den 4000 Männern, bei denen der Antrag im ersten Quartal des Jahres bewilligt wurde, erhielten mehr als 1000 Euro pro Monat. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Ein weiteres Drittel bzw. etwa 31 Prozent erhielten den Mindestbetrag, der bei 300 Euro liegt. Einen Betrag zwischen 300 und 1000 Euro erhielten 36 Prozent der Väter. Zwar lag der Anteil der Väter an allen bewilligten Elterngeld-Anträgen bundesweit bei nur sieben Prozent, allerdings nahmen damit doppelt so viele Männer Leistungen für die eigene Betreuung ihrer Kinder in Anspruch, als noch im Vorjahreszeitraum.

Das Elterngeld kann dem Gesetz nach nur dann über die längstmögliche Zeit von 14 Monaten gezahlt werden, wenn auch der Vater für zwei Monate darauf verzichtet, seinen Beruf auszuüben.

Bei den Müttern erhielt rund die Hälfte einen Betrag zwischen 300 und 1000 Euro. 42 Prozent der Mütter erhielten den ebenfalls gültigen Mindestbetrag von 300 Euro. Ein Betrag in Höhe von über 1000 Euro erhielten dagegen nur 8,5 Prozent der Mütter.

Den Angaben zufolge hängen die sehr hohen unterschiede bei den Zahlbeträgen für Mütter und Väter damit zusammen, dass die Väter, die das Elterngeld erhalten, häufiger als die Mütter zuvor erwerbstätig und in der Regel auch Bezieher eines höheres Einkommens waren. .

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