3.500 großformatige Plakate in 28 Städten: Mit dieser Kampagne möchte das Bundesfamilienministerium ab dem 21. Januar auf die Vorzüge der Familienleistungen der Bundesregierung hinweisen.
Die Aktion, nur drei Wochen nach Einführung des neuen Elterngeldes, scheint auch dringend nötig. Denn die Kritik am Elterngeld schaukelt sich langsam hoch.
“Krabbeln lerne ich bei Mama. Laufen dann bei Papa” lautet einer der Sprüche, die auf den Plakaten zu lesen sein werden. Als Motiv hat man sich unter anderem den Bauch einer Schwangeren ausgesucht. Mit dem Slogan wird dezent darauf verwiesen, dass nun auch Väter die Möglichkeit haben, sich während der zwei Vätermonate um den Nachwuchs zu kümmern und sich die Bezugszeit so auf 14 Monate verlängert. Ein weiteres Anliegen ist der Verweis auf die Steuerbegünstigungen bei den Betreuungskosten.
Angeregt wurde die Kampagne von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU). Sie möchte das Kind wieder stärker in den Mittelpunkt der Gesellschaft stellen. Ob die neuen Familienleistungen dazu geeignet sind, wird von Experten stark bezweifelt. Denn Geld alleine reiche nicht aus, es müsse zum einen Gerechtigkeit beim Elterngeld, zum anderen eine vernünftige Infrastruktur geschaffen werden.
